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BRC gewinnt Saisonauftakt

1. Mannschaft (1.BL)

Mit 43-05 hat der BRC den Aufsteiger USV Potsdam geschlagen und damit ein Start nach Maß in die neue Bundesligasaison hingelegt.

26.08.2012 | Autor:

Vor dem Spiel wurde viel über die Ligareform spekuliert und geschrieben. Große Fragezeichen vor dem Ligadebüt der Potsdamer gab es aber im Lager auf beiden Seiten: Wie kann der BRC sage und schreibe 6 Abgänge verkraften und wie würden sich die Profisspieler der Grizzlies bei den Potsdamern eingliedern.

Bei heißen Temperaturen um 28° Grad gab es am Samstag am neuen Palais die Antworten. Es entwickelte sich vom Ankick an ein von beiden intensiv geführtes Spiel, bei welchem die Berliner zunächst Oberwasser behielten. Der gegnerische Ankick wurde sicher gefangen und vom Sturm postwendend zurück in die Potsdamer Spielhälfte getragen. Es dauert nur einige Phasen, bis sich die Berliner vor das gegnerische Malfeld gearbeitet hatten, doch dort war aufgrund der starken Potsdamer Verteidigung Schluss mit „Pick and Go“ und nachdem sich die Gastgeber – trotz zwischenzeitlichen Ballbesitzes – nicht aus der Belagerung befreien konnten, war es Rob Taylor, der die ersten Punkte aufs Scoreboard brachte.

Obwohl die Berliner in Halbzeit eins die größeren Anteile vom Spiel hatten, begegneten sie einem Gegner auf absoluter Augenhöhe, der es allerdings verpasste, aus einigen guten Situationen mehr Punkte zu machen. So ging es mit einer knappen, aber nicht unverdienten Führung in die Pause.

Mit zunehmender Spielzeit, wurden beide Mannschaften immer sicherer in ihrem Kombinationsspiel und so entwickelte sich in der zweiten Spielhälfte ein rasantes Spiel,  bei dem die Berliner immer mehr in ihre vermeintliche Favoritenrolle schlüpfen konnten. Auch wenn die Potsdamer weder technisch, noch physisch unterlegen waren, konnte der BRC durch seine Erfahrung mehr aus den Spielsituationen machen und insgesamt 7 mal ins Potsdamer Malfeld einlaufen, während man nur einen Versuch kassierte.

Auf Berliner Seite überzeugten vor allem Graham Kombo (#15) und Adrian Schwarz (#9) in der 3/4, und Rob Taylor (#8) im Sturm. Bei den Potsdamern wusste vor allem der ehemalige Berliner Hendrik van Look bis zu seiner Auswechslung die Berliner Verteidigung gut zu beschäftigen.

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