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Nachgereichte Berichte zum Viertel- und Halbfinalspiel

1. Mannschaft (1.BL)

Jedes Jahr etwas besser

29.06.2014 | Autor: Mark Temme

Mit reichlich Verspätung die Berichte zum herausragenden Viertelfinale und auch zum guten Halbfinalspiel.

Nachfolgend der Bericht von Danny, wieder zuerst in deutscher Übersetzung und dann im Original. Ich bin nun mal kein Übersetzer und Google macht es einem auch nicht einfach:

Deutsche Version:

BRC 31 RG Heidelberg 24
Das Halbfinale 2014 wurde erreicht! Das erklärte Saisonziel für die erste Mannschaft wurde nach einem denkwürdigen Comeback-Sieg vor 400 Zuschauern in Jungfernheide am Samstag den 3.05.2014 erreicht.
Die spezifische Taktik hohe Kicks zu spielen und anzugreifen sowie den RGH Konter-Angreifern keinen Platz zu schenken machte sich in der zweiten Hälfte bezahlt, als der BRC gewinn aus zwei großen RGH-Fehlern ziehen konnte um entscheidende Versuche zu erzielen und damit den Sieg zu besiegeln.
In der ersten Hälfte hätte die Anzeigetafel auch dem BRC gehören müssen, die Mannschaft lag vorne sowohl bei Gebiets- wie auch Ballbesitz und auch was die Anzahl der Spieler anging lag man vorne, nachdem der Verbinder der RGH die rote Karte nach einem Tritt sah. Aber einige verschossene Straftritte durch den Verbinder Richard Deed sowie ein herausgefangener Pass, welche zu einem Versuch für die Gäste führte plus zwei gut herausgearbeitete Versuch aus einem Maul und ein zentraler Durchbruch ließ die Gäste aus Heidelberg zur Pause 17-6 führen.
Durch den erhöhten Druck den der BRC auf die RGH ausübte beging diese zwar viele Fehler, die auch durch Straftritte geandet wurden, aber nur zwei davon konnten zu Punkten durch Richard Deed verwandelt werden. Weitere eigene Fehler, Unachtsamkeiten und Handlingfehler in der sogenannten „roten Zone“ hätten zu großem frust beim BRC führen können. Aber eigentlich war eher das Gegenteil der Fall. Auch beim Stand von 17:6 fühlte der BRC, dass er die Fähigkeit besaß das Spiel zu drehen, wenn sie geduldig genug wären.
Die zweite Hälfte began wie die erste, aber nach fünf Minuten hatte der BRC den „turning point“. Der RGH Schlussspieler wurde wieder unter Druck bei einem hohen Ball gesetzt, die Unterstützung seiner Mitspieler fehlte und er versuchte den Ball ins Aus zu kicken, was Ihm daneben ging. Center Pedro Altuve fing den Ball sicher, passte ihn vorbildlich zu Richard Deed nach links, dieser tankte sich in das malfeld zum Versuch, welchen er dann auch noch erhöhte.
Ein weiterer Straftritt reduziert den Rückstand auf einen Punkt. Die RGH, die es zunehmend schwerer fand sich aus der eigenen 22 zu lösen, zeigte mehr und mehr Anzeichen von Frustration. Ein „turnover“ bei einem hohen Ball in der RGH 22 gab dem BRC eine brandgefährliche Position und Gedrängehalb Paul Quinlan fand genug Platz sich durchzumogeln und Mitte Goal abzulegen.
Bei beiden Mannschaften musste nach diesem Versuch die gelbe Karte gezeigt werden, in beiden Fällen waren die Gelbsünder Erste-Reihe-Spieler.
Beim Stand von 23 zu 17 für den BRC, mit mehr Platz auf dem Feld und einem immer mehr dominierenden Sturm – die RGH musste auch au einen zweiten Erste-Reihe-Stürmer mit Gelb vezichten, da er sich aus frustration zu einem Schlag hinreißen ließ – führte die Hereinnahme von Chrissie Neuburger auf der Ecke dazu, dass der BRC die Bälle sehr gut handelte und nutzte. Die RGH versuchte zwar aus der Tiefe zu kommen, aber es macht sich das Fehlen des Spielmachers bemerkbar. Ein grandioser Durchbruch von Chrissie Neuburger brachte den BRC in den roten Bereich und Richard Deed hatte wiederholt die Möglichkeit die Führung vom Setzpunkt auszubauen, welche er dieses Mal gerne annahm und damit den BRC zwei Versuche in Front brachte.
Passenderweise war es Neuburger überlassen den Gnadenstoß zu verpassen, als er 8 Minuten vor Schluß, einem Kick hinterherjagte, den RGH Schlußspieler unter Bedrängnis brachte, den verunglückten Befreiungskick abfing, den Ball aufnahm und den Versuch legte, welcher die Fans in einen kollektiven Freudentaumel brachte.
Deed verpasste die Erhöhung und es gab doch noch ein paar bange Momente als die RGH ihre letzten Kräfte zusammen nahm. Ein später Versuch durch die linke Ecke der RGH und die nachfolgende ausgezeichnete Erhöhung führte zu einigen nervenaufreibenden Momenten beim 31-24 mit noch zwei Minuten auf der Uhr. Ein Turnover von Jurij Müller gab Quinlan die Chance den Ball ins Aus zu hämmern. Der BRC war im Halbfinale, zum ersten Mal nach sechs Jahren wieder.

Mann des Spiels: Richard Deed.
HRK 101 BRC 5
Die Reise nach Heidelberg, um gegen das Maß aller Rugbydinge in Deutschland zu spielen, war nie als  einfache Reise gedacht. Die Kraft des HRK-Sturms und das Tempo der Dreiviertelreihe führte dazu dass der BRC selten ins laufen kam.
Zwei frühe Versuche für die Gastgeber setzen Zeichen, und obwohl der BRC sich 5 Punkte nach einem gut gearbeitetem Maul erarbeitete,war klar, dass  der Gastgeber, von denen viele Spieler für Deutschland in einem WM-Qualifikationsspiel in der Woche zuvor gespielt hatten, nicht in der Stimmung es an diesem Tag locker anzugehen. Versuche vielen aus allen Richtungen, obwohl die defensiven Bemühungen durchaus zu loben waren.
Die dritte Reihe des HRK - der rechte Flügelstürmer und Nummer acht im Besonderen - waren überall, gaben uns eine Lektion in Sachen Geschwindigkeit, Tempo und Fitness.  Die beiden kamen auf insgesamt elf Versuche.
Trotzdem, der BRC war präsent. - Wir waren nicht die erste Mannschaft, die zum HRK gefahren ist um eine Abreibung zu bekommen und wir werden auch nicht die letzte Mannschaft sein. Auch die Nummer zwei in Deutschland, der TV Pforzheim wurde mit einer 60-Punkt-Niederlage mach Hause geschickt.  Wie Erstereihestürmer Eugen Feidt auf der dann fröhlichen Zugfahrt nach Hause, bemerkte: "Ich schaute auf die Halbfinal-Paarungen mit uns und es sah gut aus, dort zu sein, wir fühlten uns stolz."
Zweite-Reihe-Stürmer Felix Odebrett war auch positiv gestimmt. "Es war gut da zu sein, wir haben uns das Recht verdient. Ich hatte vorher in meiner eit als Spieler noch nie gegen die RGH gewonnen, also bin ich froh, egal was heute passiert ist."
Und darum geht es bei deisem Spiel. Andere Vereine haben andere Ressourcen. Aber wenn der BRC es jedes Jahr schafft dort zu sein, sich mit den Besten messen kann und sich auch jedes Jahr etwas verbessert, dann machen wir Fortschritte. Dies wird das Ziel für das nächste Jahr wieder sein.

Englische Version:

BRC 31 RG Heidelberg 24

The semi-finals have been reached! The first team's stated ambition for the season was achieved after a memorable comeback victory in front of 400 people at Jungfernheide on Saturday.

The specific tactic of playing contestable kicks and not letting RGH's counter-attackers get any space paid off in the second half, as BRC fed off two major errors to score crucial tries and seal the win.

The first half ought to have belonged to BRC on the scoreboard, the club led in territory and possession, and in playing staff on the pitch after a red card was shown to the RGH fly-half for a stamp. But a brace of missed penalties from fly-half Richard Deed and an intercept try for the visitors, on top of two well-worked tries from a maul and a centre break respectively, had the visitors in front at 17-6 at half-time.

The penalties were conceded in a steady stream by the visitors, who were feeling the pressure of continually chasing back. Deed landed two early on and BRC were left frustrated as a number of red zone errors meant try-scoring opportunities were unconverted. But even 17-6 down, you felt BRC had the ability to turn the game round if they were patient enough.

The second half was more of the same, but five minutes in BRC got their breakthrough. The RGH full-back, under pressure from another high ball and this time lacking support, sliced a kick to touch. Centre Pedro Altuve flicked the loose ball out to Deed on the left and the BRC fly-half steamed home for the score, adding the conversion afterwards.

A further penalty reduced the deficit to a point, and with RGH finding themselves increasingly unable to get out of their 22 their frustration started to show. A turnover from a high ball in the RGH 22 gave BRC a dangerous position and scrum-half Paul Quinlan found space to wriggle through from a ruck for a second try, this one under the posts.

Both tighthead props were yellow-carded after Quinlan's try..

At 23-17, with a little more space on the pitch and with the BRC scrum now dominating as well - RGH saw their loosehead sent to the bin for punching as the frustration grew - the introduction of Chrissie Neuburger on the wing had BRC threatening with ball in hand as well, with RGH now attempting to run from deep but missing their playmaker. A searing break from Neuburger put BRC back in the red zone and Deed was given a chance to stretch the lead from the tee, a chance he took gladly and putting BRC two scores ahead.

Neuburger fittingly landed the coup de grace with eight to go, chasing a kick, cornering the bewlidered RGH full-back and charging down the panicky clearance kick before regathering and scoring the try that sent the fans into a frenzy.

Deed missed the extras and there were some fraught moments as RGH ramped themselves up for a final effort. A late try to the RGH left winger and an excellent conversion saw some nervy moments at 31-24 with two to go. But a turnover from Jurij Muller gave Quinlan the chance to hammer the ball into touch and send BRC into the semi-finals for the first time in six years.

Man of the match: Richard Deed.

HRK 101 BRC 5

The trip to Heidelberg to play Germany's benchmark team was never going to be easy. The simple power of the HRK pack, and the pace of their back row, meant that BRC rarely got momentum going.

Two early tries for the hosts were ominous and while BRC earned a score from a well-worked maul, the hosts, many of whom had played for Germany in a World Cup qualifier the week before, were in no mood to cruise. Tries came from all angles despite commendable defensive efforts.

The HRK back row - the openside and number eight in particular - were everywhere, giving us a lesson in speed, pace and fitness. Between them they mustered eleven tries.

Nevertheless, BRC was there. We would not be the first team to go there and be on the end of a hiding - even national number two Pforzheim were given a 60-point thrashing during the season - and we won't be the last. As blindside Eugen Feidt remarked during an enjoyable train ride home: "I looked at the semi-final fixtures with us on it, and it looked good to be there, we felt proud."

Lock Felix Odebrett was also upbeat. "It was good to go there, we earned that right. I had never beaten RGH before this season in all my years of playing, so I am happy, whatever has happened today."

This is what the game is about though. Other clubs have other resources. But if BRC can be there each year, measure ourselves against the best each year and improve each year, we are making progress. This will be the target for next year again.

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