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Die U16 in Heidelberg und Frankfurt

U16

Kurzer Bericht zur Tour

02.11.2015 | Autor: Lukas Wende

Die U16 machte sich am vergangenen Donnerstag auf den Weg nach Heidelberg. Das Programm am Freitag bestand aus einer intensiven Trainingseinheit am Morgen und einem Ausflug in die Altstadt. Abends stand ein Freundschaftsspiel gegen unseren Gastgeber, dem TSV Handschuhsheim, an, das in 3x20 Minuten geteilt wurde, um den Trainern mehr Möglichkeiten zur Korrektur zu geben. Hochmotiviert gingen beide Mannschaften in die Flutlicht-Begegnung, doch unseren Jungs gelang der bessere Start.

Die Dominanz des Berliner Sturms wirkte sich auf den Ballbesitz und den räumlichen Vorteil aus. Das Spiel verlagerte sich im ersten Drittel fast ausschließlich in die gegnerische Hälfte und die eigenen Bälle konnten durch gut organisierte Stürmerphasen oder schnell gespielte Pässe durch die Hintermannschaft in Versuche umgewandelt werden. Zwischenstand: 0-26.

Die Heidelberger konnten ihre wenigen Chancen, die vor allem nach Berliner Ballverlusten durch raffiniert ausgeführte Konter entstanden, abgezockt in Punkte umwandeln. Das zweite Drittel ging unentschieden 12-12 aus. Das schnelle Umschalten zwischen Offensive und Verteidigung ist wohl unsere bislang größte Schwachstelle, an der noch viel gearbeitet werden muss.

Die letzten zwanzig Minuten glichen wieder sehr dem Anfangsabschnitt: Durchbrüche des Sturms wechselten sich mit dynamischen Angriffen der Dreiviertelreihe ab. Endergebnis: 19-57 für den BRC.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei unseren tollen Gastgebern aus Handschuhsheim bedanken!

Am Samstag-Morgen lud der Trainer der RBW und der U18-Nationalmannschaft, Jan Ceselka, zu einem gemeinsamen Training mit der RBW-U16 ein. Im Mittelpunkt standen die Organisation und das Anspielen der Gruppen im offenen Spiel und das Einleiten und Verteidigen von Gegenangriffen. Anschließend wurde das Bundesligaspiel zwischen dem HRK und dem TSV angeschaut. Das mit Spannung erwartete WM-Finale verfolgten wir im Klubhaus der "Löwen", bevor es mit dem Zug weiter nach Frankfurt ging.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag verbrachten alle Spieler in den Familien der Frankfurter Spieler, die unsere Jungs sehr herzlich aufnahmen. Auch hier noch einmal ein großes Dankeschön! Bevor es gegen den einen oder anderen neu gefundenen Freund aus der Main-Metropole auf dem Platz zur Sache ging, musste der Heidelberger RK bezwungen werden, der ebenfalls nach Frankfurt gekommen war, um sich zu messen. Das einseitige Spiel endete 0-64 für den BRC. Mit der Partie gegen den Erzrivalen SC 1880 Frankfurt, wartete zum Ende der Tour auch der Höhepunkt. Unsere Jungs legten los wie die Feuerwehr: bereits nach zwei Minuten konnte der erste Versuch auf dem Punktekonto verbucht werden. Auch in diesem Aufeinandertreffen konnte der Gegner nach einem schnell ausgeführten Konter im Berliner Malfeld eintauchen. Davon unbeeindruckt und durch eine geschlossene Mannschaftsleistung punkteten im weiteren Spielverlauf aber nur noch die Berliner. Das Spielkonzept wurde im Angriff konsequent umgesetzt und die Lücken in der Defensive geschlossen. Nach dem Schlusspfiff stand es 7-36. Die Frankfurter gingen jedoch etwas ersatzgeschwächt und somit nicht in Bestbesetzung in die Begegnung. Es gibt daher keinen Grund, sich auf dem Sieg auszuruhen. Bis zur Deutschen Meisterschaft muss noch Vieles optimiert werden, damit in der U16 der Titel verteidigt werden kann.

Strahlender Sonnenschein, strahlende Berliner nach dem Sieg in Frankfurt

Auch das Bahnchaos auf dem Weg zurück in die Hauptstadt konnte die tolle Stimmung im Team nicht verderben. Die Tour in den Südwesten hat uns nicht nur sportlich weitergebracht, sondern uns auch als Mannschaft enger zusammenrücken lassen.


Der BRC spielte wie folgt:

1 Manuel Carrier  2 Nico Schätzlein / Fyn Niebel   3 Georg Bröge / Louis Hoffmann 4 Oskar Rixen  5 Tom Tusche  6 Fabricio Rachow  7 Philippe Romefort  8 Andreas Weinberger  9 Francisco Almeida  10 Anton Gleitze  11 Oskar Lemmerich /Benedict Manousidis  12 Philip Gleitze  13 Ares van Look  14 Tobias Bauer /Maximilian Neukirch  15 Victor Meier

Kameramann/Maskottchen/Animator/Motivator/Stimmungskanone/verletzter Allrounder: Nino Bornhäußer

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