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GESICHTER AUS DER JUGEND (3)

U14

Jonah und Leon Girrbach aus der U14

03.03.2016 | Autor: Lukas Wende

Die Zwillinge Jonah und Leon Girrbach spielen in der U14 des BRC und werden in unserer dritten Auflage "Gesichter aus der Jugend" vorgestellt.

Die allerwichtigste Frage bei Zwillingen ist ja immer, wer älter ist. Wie sieht das bei Euch aus?

Leon: Yogi, das ist der Spitzname von Jonah, ist ganze 7 Minuten älter als ich.

Welche Konsequenzen hat das?

Jonah: Naja, ich bin eben der große Bruder. Leon wird deshalb auch von unseren Eltern "Kleinstes" genannt.

Was hat Euch zum Rugby gebracht?

Leon: Wir gehen auf die Wilma-Rudolf-Oberschule und mit Marc Thomas gibt es in Yogis Klasse einen Rugbyspieler, der schon sehr lange dabei ist. Er hat uns vor eineinhalb Jahren einfach mal mit zum Training genommen.

Wie habt ihr das in Erinnerung?

Leon: Es muss uns auf jeden Fall gefallen haben, sonst wären wir sicher nicht dabei geblieben. Ich fand es sehr gut, dass wir als Anfänger direkt ins Training einbezogen wurden und auch direkt im offenen Spiel am Ende der Einheit loslegen durften. Dabei habe ich gleich den ersten Versuch gelegt.


Im Einsatz beim Fritz-Feyerherm-Turnier 2015 im Spiel gegen 1880 Frankfurt

Wie lief Euer erstes Spiel unter Wettkampfbedingungen ab?

Jonah: Das war vor knapp einem Jahr gegen die SG OHV. Ich sollte meine ersten Erfahrungen nicht auf der zu mir passenden Position als Prop machen, sondern in der zweiten Reihe. Wir führten allerdings sehr schnell sehr hoch- deshalb konnten wir ein wenig experimentieren.

Leon: Unser Außen verletzte sich am Fuß, wodurch ich auch nicht als Hakler, sondern in der Hintermannschaft mein erstes Spiel bestritt.

An welche Erlebnisse denkt ihr aus der kurzen Zeit besonders gern zurück?

Jonah: Am packendsten waren natürlich die großen Turniere über den Sommer: das Jugendfestival in Frankfurt, die Deutsche Meisterschaft in Hannover und das Fritz-Feyerherm-Turnier hier in Berlin.

Leon: Besonders toll finde ich auch, wie wir in der Zwischenzeit etliche Schulpausen gefüllt haben. Oft schnappen wir uns einen Ball, trommeln 20 Leute zusammen und spielen auf dem Platz neben der Schule ein wenig Rugby mit- und gegeneinander.


Der BRC richtet im Juni die Deutsche Meisterschaft in Eurer Altersklasse aus (http://www.berliner-rugby-club.de/news/363), was nehmt ihr Euch als Mannschaft für das Turnier vor und wie bereitet ihr Euch vor?

Leon: Besonders wichtig für unsere Vorbereitung wird wohl unser Trainingslager in Bergamo bei Mailand sein. Auf solchen Fahrten wächst man besonders zusammen. Das internationale Turnier, das wir dort spielen werden, wird uns bestimmt auch sportlich sehr viel nutzen. In Berlin wollen wir natürlich alles geben, so gut wie möglich spielen und um den Titel mitspielen.

Jonah: Es ist natürlich etwas Besonderes, wenn man vor den eigenen Freunden spielen kann. Es werden auch viele Lehrer von unserer Schule kommen, deren Interesse u.a. durch die neue Rugbyklasse an der WRO (http://www.berliner-rugby-club.de/news/347) geweckt wurde. Allen, die den Sport noch nicht so gut kennen, wollen wir mit unserem Auftreten zeigen, was Rugby ausmacht.

Wie seht ihr Eure weitere Entwicklung als Spieler?

Leon: Mir ist natürlich besonders wichtig, dass ich mich spielerisch weiterentwickele und verbessere. Ich möchte aber vor allem größer und stärker werden, um später Außen oder Flanker zu spielen. Als Hakler komme ich für meinen Geschmack manchmal nach den Standardsituationen nicht schnell genug zurück ins Spielgeschehen.

Jonah: Ich fühle mich in der ersten Reihe als Prop sehr wohl. Das körperliche Kräftemessen mit dem Gegenüber gefällt mir.

Man sieht Euch auch oft beim U10-Training. Was hat es damit auf sich?

Jonah: Wir unterstützen Christian von Maltzan, dem U10-Coach, beim Training, da es in der Mannschaft sehr viele Kinder gibt. Anderen zu helfen, das Rugbyspielen zu lernen, macht Spaß und man lernt dadurch, sich in andere hinein zu versetzen.

Leon: Außerdem entwickelt man sich als Spieler auch schneller und besser weiter, wenn man den Sport mal aus einer anderen Perspektive sieht.

Zum gemeinsamen Geburtstag wird auch mal ein Rugby-Kuchen gebacken


Was gefällt Euch am BRC?

Leon: Am meisten gefällt mir die für's Rugby so wichtige Kameradschaft innerhalb der Mannschaft. Und dass sich so viele Freiwillige in den Verein einbringen!

Jonah: Ich mag vor allem das schöne schwarz, weiß, rot!

Wir hoffen, dass wir die beiden noch lange im schwarz-weiß-roten Trikot spielen sehen werden.

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