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BRC in Italien

U14, U12, U10, U8

Bericht über Tag 2 in Bergamo

21.03.2016 | Autor: Admin
Von Joris, Leon und Dominik

Der zweite Tag der Rugbyfahrt in Italien begann unserer Meinung nach viel zu früh um 7:00Uhr Morgens. Während die u10er vorbildlich aufgestanden sind, ließen  sich die Großen nur mit Frühstück aus den Betten locken. Nach dem fast perfekten Frühstück mit leckeren Sandwiches, kam die Tagesordnung von den "Übungsleitern" wie es uns von unserem (fast) akzeptablen Busfahrer (hier gehen Grüße an den Busfahrer raus) beigebracht wurde. Es stand ein anstrengender Tag vor uns, der aber versprach sehr schön zu werden. Nach dem Sachen packen haben wir uns mit allen Altersklassen ein lustiges Battle im selbst ausgedachten Rugbybumbout geliefert. Natürlich haben Joris, Leon und Dominik voll und ganz Dome(niert)(Insider:). Als wir uns zum Stadtrundgang auf machen wollten, ist Bertin eingefallen, dass er noch seine Sachen im Zimmer liegen hatte. Natürlich hat er dafür viele Striche kassiert (für Verstöße gegen Regeln oder Verspätungen gibt es Striche. Je mehr Striche desto schlimmer ist die Strafe beim HOHE GERICHT.)
Aber jetzt mehr zur Stadtrundfahrt:
Ein Schild, das wir auf der sechzehn Stunden langen Fahrt von Berlin -> Bergamo geschrieben haben, haben wir auf der Fahrt zur Altstadt verwendet. Auf dem Schild war eine sehr höfliche Frage ob jemand unser Gesäß sehen will (Wanna see my ass?). Das Schild wurde von uns unbekannten Leuten angefertigt und an der Heckscheibe angebracht. Aber dazu später mehr. In der Altstadt angekommen wurden erstmal fleißig Bilder geschossen.
Alle die dicke Jacken mitgenommen hatten, bereuten es, denn die Sonne strahlte mit 15 Grad im Schatten nur so auf unsere Rugby Bodys. Im Zentrum der Altstadt besichtigten wir in zwei Gruppen, die in U14 und U12+U10 eingeteilt wurden, Höhlen die der Verteidigung und der Wasserversorgung der Stadt dienten. Hier natürlich wieder Papparazie Einsatz wie bei der wundervollen Sicht von der Burg auf die umliegende Landschaft.
Auf einem sehr sonnigen und heißem Platz genossen wir unsere typisch Italienische Pizza und schleckten unser Eis. Danach begann die schweißtreibende Völkerwanderung der Rugbychampions zum Vip Bus. Hier nochmal großen Respekt an die U10 und U12 die so tapfer durchgehalten haben. Am Bus angekommen, wo uns der Bussfahrer schon sehnsüchtig erwartete, spürten wir das Durchsetzungsvermögen des Busfahrers und erhielten eine schmackhafte Predigt wo uns zurechtgewiesen werden sollte, dass das Essen im Bus für die uU14 nicht gestattet sei. Doch der Höhepunkt kam noch. Die Polizei hat nämlich unserem guten Freund, dem Busfahrer, einen netten Besuch abgestattet, da sich das uns voll und ganz unbedachte Schild mit "Wanna see my ass" rein zufällig an der Heckscheibe befand. Was den Carabinieris gar nicht gut gefiel. Sie wiesen unseren guten Kumpel freundlichst daraufhin das Schild abzunehmen. Die Schuld fiel dann, warum auch immer, auf die letzten Reihen, wo die U14 am Anfang der Fahrt ihren Platz hart umkämpft eingenommen hatte. Nach dieser Kopfwäsche lag der Fokus auf dem kommenden Spiel der U14. Das ging leider kläglich mit einem 12:00, gegen die erste Mannschaft von Bergamo, nach hinten los und den Übungsleitern gar nicht gefiel. Die Folge waren Einzelgespräche mit Tom und Piede. Nach dieser kläglichen Niederlage siegte der Kampfgeist und der Zusammenhalt über den inneren Schweinehund der Mannschaft und sie lieferten sich ein knappes doch siegreiches Spiel auf Augenhöhe gegen die Spieler in den grünen Trikots, die aus der Umgebung angereist waren. Der krönende Abschluss des Tages war schon in den ersten Minuten entscheiden. Die Gegner von Bergamo 2 handelten sich schon in den ersten Minuten mehrere Versuche ein und es sah auch im kommenden Spielverlauf nicht besser für sie aus. Am Ende siegten wir mit 31 Punkten und spielten sogar zu null! Doch es hätte nach zwei verschenkten Versuchen noch höher für uns ausgehen können. Nach den Spielen auf hohem Niveau, kosteten wir nochmal die tolle Gastfreundschaft mit leckerem Essen und tollen Leuten aus.
Die Heimfahrt zu unserem Hostel begann mit ein paar Schwierigkeiten beim Ausparken. Die überstarken U14er wurden gebeten das Auto, was im Weg stand, umzusetzen. Doch sie scheiterten, so musste der Busfahrer seine Fahrkünste unter Beweis stellen. Nur der Busch forderte ein Blinklicht. Natürlich war keiner daran Schuld. Den gelungenen Tag beendeten wir mit frühem Schlafen gehen, denn am nächstem Tag stand noch ein sehr schwieriges Spiel gegen eine Mannschaft an, der nach gesagt wird sehr gut zu sein.
Entworfen von Joris, Leon und Dominik
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