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Der BRC verliert nur knapp gegen den TSV Handschusheim

1. Mannschaft (1.BL)

Mit einem knappen 11:8 mussten sich die Berliner dem Rivalen aus Heidelberg geschlagen geben

23.10.2011 | Autor:

Nach einer langen Serie von (vor allem) Pleiten, Pech und Pannen konnte der  Berliner Rugby Club  nach einigen guten Trainingseinheiten unter der Woche seit langem wieder mal ein Spiel mit höheren Ambitionen bestreiten.

Aus dem vollbesetzen Kader mussten gar 2 Spieler gestrichen werden, die nicht mehr auf den Spielberichtsbogen durften. Mit Lorenz Schmidt-Bleek schaffte es erfreulicherweise indes ein weiterer Nachwuchsspieler in den Kader der 1. Herren.Der BRC startete furios und wollte den Zuschauern bei sonnig-warmen Temperaturen gleich einen 2. Grund liefern, warum sich das Herauskommen gelohnt hat.Vor allem der Sturm konnte den schweren Jungs vom TSV Handschusheim Paroli bieten und einen Angriff nach dem anderen fahren. Die in dieser Saison zum x.-mal neu formierte 3/4 um Verbinder John Afu hatte heute allerdings viel Pech: entweder sie scheiterte am eigenen Unvermögen oder an der sehr guten Verteidigung der Löwen, die in der gesamten Spielzeit nur wenig zuließ.

Dabei mussten die Berliner die komplette 2. HZ in Unterzahl spielen. Zur Verwunderung aller Anwesenden und wohl auch gegen den Widerspruch des Linienrichters zückte der in der gesamten Partie unsicher wirkende O'Brien die rote Karte und verwies Ariton Ionut  nach dem Räumen eines Pakets des Feldes.Durch 2 verwandelte Straftritte ging es mit einer Pausenführung von 0:6 für die Gäste in die 2. HZ, welche ihre Führung durch einen nicht erhöhten Versuch kurz nach Wiederanpfiff weiter ausbauen konnten.Ab diesem Zeitpunkt spielte dann aber fast nur noch der BRC, welcher sich Meter für Meter Richtung Malfeld vorkämpfte, es aber nur 1x schaffte, selbst zu Punkten. In der letzten Minute hatten die Zuschauer dann aber noch einen Jubelschrei auf den Lippen, als ein "rotes Paket" unaufhaltsam Richtung TSV Malfed walzte. Knapp einen halben Meter vor dem Malfeld wurde der Angriff dann vom Schiedsrichter abgebrochen, da sich das Paket in seinen Augen nicht mehr bewegte. Nach den Protesten der Berliner wurde aus dem fälligen Gedränge dann ein Straftritt, den die Heidelberger Gäste clever zum Ablaufen der Uhr ausspielten.

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