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Gesichter aus der Jugend (2)

U18

Max Carter aus der U18

05.02.2016 | Autor: Lukas Wende

Das zweite Gesicht, das wir Euch in unser Serie „Gesichter aus der Jugend“ vorstellen möchten, gehört Max Carter aus der U18. Wir haben herausgefunden, wie Max so tickt.

Seit wann spielst du Rugby wie bist dazu gekommen?

Seit elfeinhalb Jahren bin ich mittlerweile dabei. Ich war zusammen mit Jonathan Maaser in der Vorschule und als er noch vor der Einschulung anfing, dauerte es keine zwei Wochen bis zu meinem ersten Training.

Ich hatte davor viele verschiedene Sportarten ausprobiert, aber nur beim Rugby hat es richtig „gefunkt“. Mein Vater, als Engländer, freute sich über meine Wahl, da er selber in seiner Schulzeit lange Rugby gespielt hat.

Kannst du dich noch an dein erstes Training erinnern?

Ja, erstaunlich gut sogar. Fritz Feyerherm leitete das Training damals, ich war am Anfang ein wenig verwirrt, weil ich direkt im ersten Training mitspielen sollte, aber dadurch hat man sehr schnell dazugelernt. Allerdings hat es fast ein ganzes Jahr gedauert, bis ich verstanden hatte, dass man durch einen „Versuch“ auch tatsächlich Punkte bekommt.

Ich erinnere mich auch noch gut daran, dass Matheo, mit dem ich ja heute noch zusammenspiele - ein wenig später vielleicht- den Spitznamen „Mäuschen“ verpasst bekam, weil er flink über den Platz gerannt ist und nie den Ball abgeben wollte.

Ich wurde immer England genannt, da ich oft England-Trikots zum Training anhatte. Jonathan wurde immer mit seinem Nachnamen angesprochen und Jan wurde immer „der Lange“ genannt-

Was gefällt dir besonders an der Sportart, deinen Mitspielern und dem Verein?

Das besondere am Rugby ist für mich, dass es einerseits zwar sehr körperlich und intensiv, aber andrerseits auch strukturiert und komplex ist.

Ich fühle mich in meinem Team richtig wohl, weil wir auf dem Platz immer als Einheit funktionieren, jeder wird akzeptiert, jeder kann sich einbringen. Dass man sich einfach gut versteht, ist auch für das alltägliche Training wichtig. Wir trainieren ja 3 bis 4x pro Woche zusammen; da ist es schön, wenn man nicht nur im Hinterkopf hat: „Ich gehe zum Rugby...“, sondern auch: „Ich sehe meine Freunde...!“

Im Verein gefällt mir vor allem die persönliche und familiäre Atmosphäre, jeder kennt jeden. Und dass ältere oder ehemalige Spieler sich weiterhin um den Verein kümmern.

Auf welche Herausforderungen freust du dich am meisten im laufenden Jahr?

Da ist natürlich die Deutsche Meisterschaft, die wir das letzte Mal in den Altersklassen 1999/1998 spielen können. Vor zwei Jahren durften wir in der Konstellation wegen der Geschichte mit den Spielerpässen ja nicht antreten, deshalb sind wir jetzt besonders motiviert. Aber davor steht vor allem noch unsere Tour nach Birmingham an, auf die ich mich als Halbengländer sehr freue. Ich habe selber noch nie in England gespielt und hoffentlich warten auf uns Spiele auf einem hohen Niveau.

Seit geraumer Zeit dient unsere III. Herrenmannschaft, die in der Regionalliga antritt, vor allem der Aufgabe, Euch U18-Spielern Spielpraxis zu geben und langsam an den Herrenbereich heranzuführen. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Von den vier Spielen, die wir vor der Winterpause hatten, konnte ich nur bei einem dabei sein, aber an das Spiel denke ich gerne zurück. Es war körperlich natürlich eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Spielen gegen Gleichaltrige, aber wir haben 33:35 gegen Siemensstadt gewonnen. Daran sieht man ja, dass wir mithalten können.

Bis jetzt habt ihr von den vier Spielen in der Regionalliga zwei gewonnen und zwei verloren. Habt ihr Euch mannschaftsintern Ziele gesetzt?

Wir haben kein konkretes Ziel im Sinne eines Tabellenplatzes, da wir sowieso nicht aufsteigen können. Aber unser Ziel muss es sein, von Spiel zu Spiel besser und routinierter zu werden, damit wir gut vorbereitet zur Meisterschaft fahren.

Zu Beginn des Jahres sind schon manche der älteren U16-Spieler spielberechtigt. Die Jungs reinzubringen ist auch wichtig.

Auf welcher Position spielst du am liebsten?

Das ist eine interessante Frage. Früher habe ich immer Hakler gespielt und das hat auch sehr gut zu mir gepasst. Nun bin ich aber recht groß geworden und habe deshalb in letzter Zeit eher in der zweiten oder dritten Reihe gespielt. Am liebsten spiele ich mittlerweile Flanker, weil man von der dritten Reihe aus z.B. nach Standardsituationen einfach schneller wieder im Spiel ist.

Wo siehst du dich in mittel- oder langfristiger Zukunft auf's Rugby bezogen?

Die letzten beiden Jugendjahre werde ich auf jeden Fall in vollen Zügen genießen. Nach dem Abitur möchte ich dann für ein Jahr ins Ausland gehen, wo Rugby natürlich auch eingeplant ist. Man weiß ja nie genau, wie alles kommt, aber es wäre natürlich toll, als Erwachsener weiter für den BRC zu spielen.

Wir wünschen Max auf und neben dem Platz alles Gute!

BRC-Talente im internationalen Einsatz

U18, U16

Während die U18-Nationalmannschaft ein Testspiel gegen Tschechien bestreitet, tritt die U16 gegen das niederländische Auswahlteam "Emsland Junioren" an.

29.01.2016 | Autor: Lukas Wende

Die U16-Nationaltrainer Tim Wimberg und Stefan Diedrichs haben den Kader für den Test gegen die niederländische Mannschaft „Emland Junioren“ nominiert. Das Spiel findet am 27.Februar in Hannover statt und dient als Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte mit dem DPJW-Lehrgang im März und dem DFJW-Lehrgang im April.

Vom BRC wurden mit Andreas Weinberger, Louis Hoffmann, Nico Schätzlein, Chris Umeh, Philip Gleitze, Anton Gleitze und Tom Tusche gleich sieben Spieler nominiert.

Bei den U18-Eurpameisterschaften erwartet unsere Mannschaft ein neuer Spielmodus. In Lissabon wird Deutschland in der höchsten Division, der neuen Spitzengruppe vertreten sein. Die Gegner heißen Frankreich, Georgien, Portugal, Russland und Rumänien, Spanien und Belgien. In die Vorbereitung auf die Europameisterschaft startet das Teams am kommenden Wochenende mit einem Vorbereitungslehrgang und einem Testspiel gegen Tschechien in Heidelberg.

Und auch in dieser Altersklasse ist der BRC mit Marvin Ugbomor, Justus Zimmermann, Jan Frerichs, Daniel Wurm und Yukon Hochkirch zahlreich vertreten.


Marvin Ugbomor (ganz links) war bereits in der letzten Saison Teil des deutschen U18-Teams


Wir gratulieren den nominierten Spielern und wünschen eine Menge lehrreiche Erfahrungen.

Quelle: DRV Pressemitteilung

Trainerlehrgang am 13.02.2016

Unser zweiter interner Kurs für alle, die mehr über Rugby wissen wollen

21.01.2016 | Autor: Lukas Wende

Neulich auf dem roten Teppich...

U18, U16

BRC-Fimstars bei der Bibi&Tina-Premiere

20.01.2016 | Autor: Admin

Der Film über die jungen BRC-Talente der U16/U18 ist nun in allen Kinos zu sehen, er trägt den Codenamen "Bibi & Tina 3 - Mädchen gegen Jungs".  Es gibt außer Rugby noch eine Nebenhandlung und der Medienrummel konzentriert sich v.a. auf andere Akteure, weil unsere Jungs natürlich wenig Zeit für sowas haben...

Auf dem roten, äh..grünen Teppich machten sie aber eine gute Figur!

Schwitzen bei EVOPE

1. Mannschaft (1.BL)

Am 12. Januar starteten die 15er- und 7er-Herren in ihr vierwöchiges Fitnessprogramms bei EVOPE.

17.01.2016 | Autor: Franck Moutsinga

Am ersten Trainingstag in der mit Kunstrasen ausgestatteten Trainingshale von EVOPE sind die Spieler der ersten Mannschaft zusammengekommen, um sich gemeinsam mit dem neuen Sevens Team auf die Herausforderungen der Rückrunde vorzubereiten.

Sowohl am Dienstag als auch Donnerstag waren es anstrengende Trainingseinheiten mit vielen interessanten und fordernden Übungen, die vor allem die Rumpfkraft der Spieler verbessern sollen.

In den kommenden drei Wochen werden die EVOPE Trainer weiter in zwei Einheiten pro Woche mit den BRC-Spielern arbeiten, um sie bestmöglich auf die Aufgaben der bevorstehenden Spielzeit vorzubereiten.

Wer wird Bowling-König?

U16

Die etwas andere Halleneinheit

16.01.2016 | Autor: Lukas Wende

Am Freitag ging es für unsere U16 nach einer anstrengenden Trainingseinheit in der Halle direkt mit der nächsten sportlichen Herausforderung weiter.

Im Sportzentrum Kleinmachnow galt es, den besten Bowling-Spieler im Team zu ermitteln. Nach einer packenden und an mancher Stelle an Spannung kaum zu überbietenden Gruppenphase, die auf vier Bahnen parallel ausgespielt wurde, begannen die Platzierungsspiele. In der Runde um den Gesamtsieg boten sich Andreas und Ares ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das letzterer am Ende knapp für sich entscheiden konnte!

Dass Philip, der wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk auf die ungewohnte linke Seite ausweichen musste, NICHT Letzter wurde, war ein weiterer Höhepunkt eines gelungenen Abends.

BRC-Mitgliedsanträge zum Download

Schneller Zugriff auf Dokumente.

15.01.2016 | Autor: Franck Moutsinga

Auf der Website des Sevens Teams des Berliner Rugby-Clubs stehen ab sofort die Formulare für eine Mitgliedschaft beim Berliner Rugby-Club e.V. zum Download bereit.

www.berlin-sevens-rugby.de/Downloads

Neben den Formularen für neue Mitglieder stehen auch Vordrucke für eine Einzugsermächtigung der Beiträge, sowie die Vereinssatzung zur Verfügung.

Die PDF-Dateien können in deutscher und englischer Sprache heruntergeladen und ausgefüllt entweder postalisch an die Geschäftsstelle des Berliner RC retourniert oder an die jeweiligen Mannschaftstrainer ausgehändigt werden.

Gesichter aus der Jugend (1)

U16

Manuel Carrier aus der U16

14.01.2016 | Autor: Lukas Wende

In den kommenden Wochen möchten wir Euch einzelne Jugendspieler aus unterschiedlichen Altersklassen vorstellen. Den Anfang macht Manuel Carrier aus der U16. Er hat sich unseren Fragen gestellt.

Manuel, der BRC ist für dich...

eine sportliche Heimat. Ich kenne jetzt ziemlich viele Leute und das alles nur durch den BRC. Es gibt so viele Menschen, die den Verein unterstützen; mit ihrer Zeit und ihren Fähigkeiten. Das sieht und fühlt man einfach.

Rugby ist nicht nur ein Sport, weil...

es Menschen erfüllt und ihnen das gibt, was sie brauchen. Rugby ist für mich ein wichtiger Ausgleich zu meinem Alltagsstress. Rugby hilft mir, Probleme abzubauen. Ich finde: Wenn du Stress hast, spiele Rugby. Wenn dir langweilig ist, spiele Rugby - Rugby kann man immer spielen.

Was könnte das deutsche Rugby deiner Meinung nach voranbringen?

Ich glaube, dass das wichtigste für das deutsche Rugby ist, dass der Sport bekannter wird. Ich glaube, es würden sehr viele Menschen Rugbyfans werden, wenn sie wüssten, dass es Rugby gibt. Sie müssen durch eigene Erfahrungen davon überzeugt werden, dass Rugby nicht eine wilde Prügelei ist mit täglich Toten und Verletzten, sondern eine gesittete Sportart mit Regeln. Ich habe viele Bekannte, die bei Rugby an solche Vorurteile denken.

Ganz vorne dabei: U14-Meisterschaft in Hannover

Props sind die besseren Menschen, da...

sie immer die Drecksarbeit machen müssen. Props müssen sich in den Dreck legen und es sind meistens diejenigen, die am meisten Körpergewicht über den Platz tragen müssen. Props vereinen die besten menschlichen Eigenschaften in sich, sie opfern sich für andere Menschen auf und helfen immer, wenn sie gebraucht werden. Doch das Beste an Props ist, dass sie nicht bei jedem Kratzer heulend vom Platz gehen!

Warum engagierst du dich in deiner Freizeit und neben deinem eignen Mannschaftstraining in der Jugendarbeit?

Das mache ich, weil es mir Spaß macht, Kindern Rugby beizubringen und ich immer wieder erlebe, wie es in meiner Altersklasse zu wenig Spieler gibt. Ich hoffe, dass der BRC in ein paar Jahren zwei oder sogar drei Mannschaften pro Altersklasse stellen kann.

Was waren deine Rugby-Höhepunkte im Jahr 2015?

Das waren der 2. Platz bei der deutschen Meisterschaft mit der U14 und die Teilnahme am Jugendfestival in Frankfurt, wo wir mit der U14 ebenfalls den 2. Platz gemacht haben. Bei den vielen WM-Spielen auf Eurosport habe ich gesehen, wo das deutsche Rugby noch hinkommen kann. Noch nie habe ich so viel hochklassiges Rugby im deutschen FreeTV gesehen.

Mit der U16 gewann Manuel im Oktober das Fritz-Feyerherm-Turnier

Meine sportlichen Ziele für das Jahr 2016 sind ...

auf jeden Fall, mit meiner Mannschaft den Meistertitel zu holen und die Steigerung meines eigenen sportlichen Levels, was Fitness oder auch spielerisches Können angeht.

Dabei drücken wir alle die Daumen!

Die U14 will Deutscher Meister werden!

U14

05.01.2016 | Autor: Admin

Nach dem letzten Training vor der Weihnachtspause am 16.12.2015 stand fest, dass war's für dies Jahr... oder?

Nein - alle Spieler sind weiterhin hoch motiviert und wollen Deutscher Meister werden, und waren traurig, dass es kein weiteres Training in 2015 mehr gibt.

Nach Rücksprache mit einem Freund, konnte ich noch ein Ausdauer- und Krafttraining zwischen den Jahren in der Sportschule Dento an der Goerzallee organisieren. Mit einem sehr engagierten Kampfsportlehrer, der extra die Sportschule für die BRC Rugby Jugend der U14 noch mal auf machte, waren die Weichen gestellt... das wirklich letzte Training! Hier möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Thomas Rabenhorst bedanken, der die Jungs auch gern trainiert hat.

Am 29.12.2015 stand ich also mit meinem Sohn Justin und Mark als erstes in der Sportschule... die Zeit verging und ich dachte schon da passiert nichts. Doch dann wurde ich absolut super vom Team U14 überrascht!

JEDER der nicht in Urlaub oder krank war stand plötzlich vor der Tür und wollte den Weihnachtstrott abstreifen und trainieren!

Getreu unserem neuen Motto „Einer für Alle und Alle für Einen" standen 20 BRC U14 Spieler auf der Matte und waren hoch motiviert und gespannt auf das Training. Nach dem ersten Kennenlernen der Jungs und Thomas und den ersten Aufwärmübungen ging es ans Eingemachte - 400 Hampelmänner, 200 Liegestütze und 200 Sit-Ups, Bolzen um den „Medizinball", Bockspringen (ja auch über Oskar, was einen Aha-Effekt produzierte, denn man braucht nur die Stärke für seinen Körper), und ein bisschen Auslaufen und Dehnen waren die Jungs nach 1 1/2 Stunden dann auch fertig. Ein ganz großes Lob an Alle!


ENDLICH sind alle mal an Ihre Grenzen gegangen und ich habe 'ne super Teamleistung gesehen. Gerade bei den 400 Hampelmännern wurde keiner allein gelassen und im jeweils ansagenden Tempo vorgegangen. RESPEKT JUNGS, WEITER SO!

Es bleibt mir nichts anderes übrig, als Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016 zu wünschen und ich freue mich schon, nach der Leistung und Eurer Motivation, auf das Training am 6.1.2015!!!

Einer für ALLE und ALLE für Einen!

Lasst uns Deutscher Meister werden! Mit Euch ist das möglich!

LG

Euer (Trainer) Piede

und Gaucho aus Argentinien

Frohe Weihnachten und ein Gutes Neus Jahr!

Merry Christmas and Happy New Year

24.12.2015 | Autor: Mark Temme

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